SPD-Ortsverein Winsen (Aller)

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Endlich ein neues Haus für das Winser Jugendzentrum: Ausschuss beschließt auf Initiative der SPD/CDW-Gruppe einstimmig Vorschlag

Wie geht es weiter mit dem Winser Jugendzentrum? Diese Frage stand im Mittelpunkt der letzten Schul-, Sozial- und Jugendausschusssitzung in der Gemeinde Winsen (Aller). Zuvor hatte der Ausschuss das nun schon fast drei Jahre währende Ausweichquartier an der ehemaligen Hauptschule in Winsen besucht – hier bewohnt das Jugendzentrum einen Container auf dem Schulgelände. „Das Winser Jugendzentrum muss nun schon seit geraumer Zeit mit beengten Räumlichkeiten auskommen. Hier wollen wir endlich Abhilfe schaffen – die Gemeindejugendpflege und vor allem die Jugendlichen brauchen mehr Platz und eine sichere Perspektive. Hierfür wollen wir uns einsetzen“, sagt Maximilian Schmidt (SPD), Vorsitzender des Schul-, Sozial- und Jugendausschusses der Gemeinde.

In der Ausschusssitzung wurde dann sogleich ein von der SPD/CDW-Gruppe („Gemeinsam für Winsen“) eingebrachter Antrag zur Neuordnung der Jugendarbeit beraten. „Ziel dieser Neuordnung ist es, in Bezug auf die langfristige Planung, das Jugendzentrum am Sportpark am Gildesweg anzusiedeln, die Mobile Jugendarbeit und das Jugendzentrum zusammen zu legen, um Ressourcen zu bündeln und Synergieeffekte zu erzielen“, erklärte die SPD-Fraktionsvorsitzende Ina Boy. In der Sitzung wurde dann auch folgerichtig der Antrag auf Neuordnung der Jugendarbeit durch die Sprecherin der GfW-Gruppe Ina Boy dahingehend erweitert, eine kurzfristige Übergangslösung bis zum endgültigen Neubau am Gildesweg einzurichten.

Bereits vor einigen Wochen wies der Präventionsrat in einem Schreiben auf dringenden Handlungsbedarf hin und äußerte die eindringliche Bitte, hier schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen. So sind keine Toiletten in den Containern vorhanden, was dazu führt, dass die Jugendlichen in Begleitung des Personals die Toiletten im Hauptschulgebäude benutzen müssen. Auch die Akustik in den Containern wird als sehr unzureichend und nervenstrapazierend bezeichnet. Da die Flüchtlingszuweisungen abgenommen haben und nicht in dem Maße stattfinden, wie die Gemeinde umsichtig bereits Wohnraum angemietet hat, würde sich evtl. das angemietete Objekt in der Kirchstraße 2 (neben der Tourist-Information) anbieten. Mit dieser Idee wäre endlich die Unterbringung in Containern ohne Büro und Toiletten bei unzumutbaren Bedingungen in Bezug auf Akustik und Temperaturen im Hochsommer beendet und eine feste Unterkunft für die Jugendarbeit zentrumsnah bis zur endgültigen Lösung am Gildesweg gesichert, so Boy.

Die Mitarbeiter des Jugendzentrums werden sich jetzt die Räumlichkeiten zeitnah ansehen um zu entscheiden, ob sie für die geplante Nutzung geeignet sind. Grundsätzlich seien jedoch allein wegen der Verdoppelung der Fläche, den vorhandenen Toiletten und dem festen Gebäude zunächst keine Gründe erkennbar, das Gebäude nicht hierfür nutzen zu können. „Unser Ziel ist klar: Wir wollen, dass das Jugendzentrum bis zum endgültigen Neubau am Gildesweg ein neues Zuhause bekommt. Mit unserem Vorschlag gibt es dafür einen Weg. Wir freuen uns, dass der Ausschuss einstimmig zugestimmt hat – jetzt geht es darum, die genaue Umsetzung zu prüfen“, so Boy und Schmidt.