SPD-Ortsverein Winsen (Aller)

Ihre SPD in der Gemeinde Winsen (Aller)

Winsen vom Durchgangsverkehr entlasten

Unsere Pressemitteilung zum Antrag

SPD-CDW-Grüne-Gruppe „Gemeinsam für Winsen“ will Zukunftsplanung für Ortsumgehung anstoßen

In der Gemeinde Winsen (Aller) sind der Kernort und Südwinsen seit Jahren von erheblichem Durchgangsverkehr belastet – diese Entwicklung hat sich durch die Bauarbeiten an der A7 weiter verschärft. Durch die häufigen Staulagen auf der Bundesautobahn entstehen auf der Landesstraße 298, die in Nord-Süd-Richtung durch Winsen und Südwinsen führt und die viele Autofahrer als Ausweichstrecke nutzen, teilweise erhebliche Staus. „Anwohner werden dadurch belastet, vor allem aber wird auch der innerörtliche Verkehr zu und von den Geschäften eingeschränkt, in Summe besteht eine Verkehrsüberlastung, die die Menschen in unserem Kernort zuletzt immer häufiger ertragen müssen“, sagen Ina Boy und Jannik Randolph, Sprecher der Gruppe „Gemeinsam für Winsen“ aus SPD, CDW und Grünen im Rat der Gemeinde Winsen (Aller).

Die Gruppe will dafür nun ein großes Rad in Bewegung setzen und die Planung für eine Ortsumgehung anstoßen: „Wir wissen, dass das ein langer Weg ist – deshalb wollen wir loslegen und haben hierfür einen entsprechenden Antrag für den Gemeinderat vorbereitet“, so Boy und Randolph. Ziel ist dabei, Bürgermeister Dirk Oelmann zu beauftragen, mit Rückendeckung des Rates Gespräche mit Kreis und Land zu beginnen. „Unser Ziel ist eine nachhaltige verkehrliche Entlastung in Winsen und Süwinsen – dafür sollte auf Dauer auch eine Umgehungsstraße in den Blick genommen werden.“ Nötig wäre hierfür auch eine zweite Allerquerung westlich oder östlich der derzeitigen Allerbrücke.

Von Bürgermeister Oelmann kommt für die Idee Unterstützung: „Winsen ist Zukunftsgemeinde und wächst weiter. Wir müssen jetzt beginnen, uns auch Gedanken zur Verkehrsentwicklung morgen und übermorgen zu machen. Eine Umgehung zur Entlastung der Kernorte Winsen und Südwinsen wäre hierfür ein Idee, die man weiter verfolgen sollte. Wenn der Rat das unterstützt, könnten wir uns als Gemeinde gemeinsam auf den Weg machen.“

Die Umgehung könnte perspektivisch durch eine Verlegung der Landesstraße 298 als Ortsumgehung oder die Neuerrichtung einer Gemeinde- oder Kreisstraße als Umgehungstraße erreicht werden. Hierfür wäre westlich oder östlich der derzeitigen Allerbrücke auch eine weitere Allerquerung vorzusehen. „Für dieses Vorhaben brauchen wir ein abgestimmtes Vorgehen zwischen Gemeinde, Kreis und Land – alle drei sind Straßenbaulastträger in Winsen, das heißt sie sind für Straßen in der Gemeinde zuständig. Wenn alle drei zusammen dieses Vorhaben unterstützen – das betrifft auch die Finanzierung – wäre dies zielführend“, sagt der Winser Kreistagsabgeordnete Maximilian Schmidt, der die Planung auch auf Kreisebene unterstützen will.

„Mit dem Planungsbeginn könnte der Korridor für eine Umgehung untersucht werden, vor allem grundsätzlich, ob sie im Westen oder Osten verlaufen sollte. Fest steht: Winsen entwickelt sich derzeit städtebaulich vor allem im Nordwesten und Südwesten, dies müsste besonders berücksichtigt werden“, so Ina Boy und Jannik Randolph. Zunächst wäre allerdings eine grundsätzliche Einigkeit im Rat von Nöten, zumindest die Planung anzustoßen: „Hierfür werben wir: Unser gemeinsames Ziel muss sein, Winsen und Südwinsen vom Verkehr zu entlasten. Deshalb machen wir diesen Vorschlag und erhoffen uns hierfür auch die Unterstützung der anderen Ratsfraktionen.“

Idee einer Ortsumgehung - Trassenverlauf