SPD-Ortsverein Winsen (Aller)

Ihre SPD in der Gemeinde Winsen (Aller)

SPD-Ortsverein Winsen (Aller) wählt Vorstand neu: Ina Boy ist neue Vorsitzende

Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Winsen (Aller) trafen sich kürzlich zur zweiten Mitgliederversammlung in diesem Jahr – und auf der Tagesordnung stand unter anderem die Wahl eines neuen Vorstandes. Seit 8 Jahren hat Dirk Oelmann als Vorsitzender die Winser SPD geführt – nun stand er für eine Neuwahl nicht mehr zur Verfügung, er will sich ganz seiner Aufgabe als Bürgermeister für alle Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde konzentrieren.

Deshalb war der Chefposten neu zu besetzen – und genau das machten die Mitglieder der Winser SPD auch mit überwältigender Mehrheit: Ina Boy, die auch Vorsitzende der SPD-Fraktion im Winser Gemeinderat ist, wurde zur neuen Parteivorsitzenden gewählt. Aber auch bei den Stellvertretern gab es Neuerungen: So wurde der bisherige Schriftführer, Mario von der Tann, als Stellvertreter gewählt und steht gemeinsam mit Wolfhard Mauer und Gertrud Reimchen, die beide als Stellvertreter wiedergewählt wurden, der Vorsitzenden Ina Boy für die anstehenden Aufgaben zur Seite.

Neu im Vorstand als Schriftführerin ist auch Nicole Laukart, seit September letzten Jahres Ratsfrau der SPD im Winser Gemeinderat. Die Finanzen führt weiterhin Maximilian Schmidt, dies nun schon seit 10 Jahren. Ebenfalls wurden die sieben Beisitzer neu gewählt – diese sind: Andrea Bornemann, Bernd Hogreve, Hilke Langhammer, O. Mangels, Dirk Oelmann, Thomas Rammelkamp und Andrea Tanke.

Neben den Vorstandswahlen ging es aber auch um aktuelle Politik: Der Winser SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt berichtete den zahlreich versammelten Mitgliedern von seinen Erfahrungen als Vertreter des Landes Niedersachsen im Kongress des Europarates in Straßburg. Dort hielt er auch seine erste Rede. Für Europa war es eine einschneidende Woche, hatte doch Großbritannien seinen Austritt aus der EU erklärt. Die Rede stand allerdings unter einem anderen, nicht weniger nachdenklichen Thema, nämlich der aktuellen Lage in der Türkei. Schmidt mahnte die Türkei, ihre internationalen Verpflichtungen zu Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit wiederherzustellen und zu Unrecht inhaftierte Oppositionelle, Kommunalpolitiker und Journalisten freizulassen. Seine unmissverständliche Botschaft: Wer sich nicht an die Werte Europas hält und Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit mit Füßen tritt, hat keinen Platz in der europäischen Familie.