SPD-Ortsverein Winsen (Aller)

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Ratsgruppe „Gemeinsam für Winsen (Aller)“ bleibt bestehen

Die bunte Ratsmehrheitsgruppe „Gemeinsam für Winsen (Aller)“ wird auch in der nun beginnenden Ratsperiode bestehen bleiben. Die Fraktionsvorsitzenden der kooperierenden Parteien, Ina Boy (SPD), Hans-Werner Bersem (Die Grünen) und Friedrich-Wilhelm Falke (CDW) haben auf einer Sitzung am Dienstagabend schriftlich die Absicht erklärt, in den kommenden fünf Jahren Sachpolitik für die Gemeinde Winsen (Aller) betreiben zu wollen. Die Gruppe besteht somit aus 14 Mitgliedern.

Die bisherigen Gruppenchefs Ina Boy und Jannik Randolph freuen sich sehr darüber, dass ihre Arbeit fortgeführt wird. „In den vergangenen zwei Jahren konnten wir absolut verlässlich miteinander arbeiten. Bei unserer Zusammenarbeit standen nie irgendwelche Parteiprofile im Vordergrund, sondern ganz klar unsere Gemeinde und unsere Bürger – wir konnten immer lösungsorientiere Entscheidungen treffen, Kompromisse finden und hatten dabei wirklich richtig Spaß“, erklärte Boy.

Versuche, im Vorfeld Gespräche mit der CDU zu führen, um „das Kriegsbeil“ zu begraben und das Gewesene hinter uns zu lassen, sind leider gescheitert. „Wir sind auf die CDU zugegangen, doch Fraktionschef Peters lehnte es leider ab. Dabei hätten wir uns schon sehr gewünscht, endlich wieder Sachpolitik mit allen gemeinsam zu machen. Das wären wir den Bürgerinnen und Bürgern schuldig gewesen“, fügte sie noch hinzu.

Klare Worte für die aktuelle und noch nie dagewesene Situation findet Jannik Randolph. „Es ist nun umso wichtiger, dass wir als Gruppe „Gemeinsam für Winsen“ zusammenhalten und unseren Bürgern gegenüber aufrichtig bleiben. Die Absage der Ratssitzung durch die Bombendrohung eines Straftäters dafür zu nutzen, in persönlichen politischen Zielen weiter voran zu kommen, ist fernab von unserem Demokratieverständnis! Trotzdem müssen wir uns nun damit arrangieren und werden dafür kämpfen, dass sich so etwas nicht wiederholt.“ Damit spielte er auf die Geschehnisse am vergangenen Donnerstag an und das darauffolgende Verhalten von CDU und UWG.

Auch wenn die Gruppe in Zukunft nicht mehr die absolute Mehrheit im Rat inne hält, soll das Projekt fortgeführt werden. „Es wird vermutlich nicht einfach, in den vor uns liegenden Jahren eine Basis mit den übrigen Parteien zu finden. Trotzdem mauern wir nicht und sind jederzeit bereit, Schritte aufeinander zuzugehen und Gespräche zu führen, um uns von Anträgen anderer Gruppierungen überzeugen zu lassen“ so Boy und Randolph abschließend.